Apropos PIM-Systeme – wohin geht die Entwicklung?

Vor Jahren haben wir schon festgestellt, dass noch größerer Funktionsumfang  nicht zwangsläufig zu spürbaren Optimierungen führen wird. Optimierungen sind eher wahrscheinlich durch weitergehende Automatisierungen und Konzepte in Richtung Anwenderorientierung.

Die Anwenderorientierung steht im Mittelpunkt

Denn es sind schlanke Prozesse rund um die Produktkommunikation und die Bedienkonzepte der PIM-Systeme gewünscht. Der Anwender soll nicht nach dem nächsten Werkzeug suchen müssen, sondern sofort sehen was er braucht. Dies bedeutet, dass sich die funktionsorientierte hin zu einer anwenderorientierten Arbeitsweise bewegen wird. Die Systeme werden den Anwender dann zunehmend mit Vorschlägen und Automatisierungen unterstützen.

Die Arbeitsweise im PIM- und Redaktionssystem wird sich so weiterentwickeln, dass sie den unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten und Rollen der Benutzer gerecht wird. Das System soll dabei den gewohnten Arbeitsschritten nicht im Weg stehen und keine zusätzlichen Hürden im Arbeitsalltag bilden.

Erweiterte Zugänge zum PIM-System

Neben den technischen Redakteuren, die das Redaktionssystem in allen Facetten nutzen, gibt es die weiteren Mitarbeiter im Erstellungsprozess der technischen Dokumentationen, die oft nicht geübt im Umgang mit dem PIM- und Redaktionssystem sind. Diese Mitarbeiter zu schulen wäre zu kostenaufwendig und ihr direktes Arbeiten im Redaktionssystem ist oft auch nicht gewünscht.

Sie benötigen häufig nur lesende Rechte auf die Produktdaten und Bilder. Für solche Anwendungsbereiche werden erweiterte Zugriffsmöglichkeiten auf die PIM-Systeme angeboten. Dazu können beispielsweise browserbasierte Frameworks zum Einsatz kommen, die den Unternehmen eine zentrale und nachvollziehbare Informationsbereitstellung und den autorisierten Mitarbeitern eine gemeinsame Sicht auf die Produktinformationen erlaubt.